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Written by:
Eric Fuchs
11.04.2010 06:58
Linkaufbuildung – also der Linkaufbau - ist eine der wichtigsten Disziplinen in der Suchmaschinenoptimierung. Allerdings auch eine aufwändige Arbeit. Wer glaubt mit minimalem Budget schnell tausende an Links zu erhalten – mit der Hoffnung dadurch dann auf Seite 1 zu landen – der irrt. Und so werden leider durch viele Halbwahrheiten viele SEO-Projekte sabotiert. Während unorganisches Linkbuilding von Suchmaschinen geachtet wird, ist die Beschleunigung des organischen Linkswachstums – und dies ist was wir unseren Kunden empfehlen - von Google gern gesehen: Manueller Linkaufbau bedeutet bessere Inhalte, bedeutet mehr Werbeeinahmen für Google, bedeutet mehr Besucher für unseren Kunden. Und wir haben unseren Job gut gemacht. Einige Punkte, die unserer Meinung nach beim Linkaufbau zu beachten sind, erklären wir hier:
- Linkwachstum
Ein wirklich klassischer Fehler ist immer wieder der zu schnelle Linkaufbau: Kunden wünschen sich rasche Ergebnisse und Agenturen schlagen schnelle LinkBuilding-Strategien vor… Ein zu schneller Aufbau (wenn beispielsweise der Google-Crawler 500 neue Links an einem Tag findet) führt dazu, dass bei Google die „Warnleuchte" aufleuchtet. Gegebenenfalls mit verheerenden Folgen… Ein organisches Linkwachstum zu simulieren kann dabei je nach aktuellem Status sehr unterschiedlich aussehen und muss im Einzelfall geprüft werden. Und wer von einem niedrigen Niveau startet muss umso langsamer einsteigen. Es gibt Ausnahmen durch die Google ein rasches Wachstum auch positiv bewerten kann, beispielsweise verursacht durch spontane Pressebekanntheit - im Zweifelsfall gilt aber immer: lieber langsam und sicher.
- Satelliten-Domains
Eine der wirksamsten Strategien vergangener Jahre waren Satellitendomains. Das Konzept viele Domains anzulegen und auf die Hauptdomain zu verlinken funktioniert inzwischen aufgrund verschiedener Google-Konzepte wie Domain- und IP-Popularity (inklusive Beachtung des Trust Ranks für IPs) heute nicht mehr! business media solutions setzt ebenfalls Satelliten-Domains ein, aber nicht im klassischen SEO-Ansatz, sondern beispielsweise als echte Themenportale im Zusammenhang einer kompletten Marketing-Strategie. Ein absolut anderer Ansatz. Dadurch können echte Mehrwerte geschaffen werden, die sich auch – aber nicht ausschließlich – auf SEO-Strategien auswirken.
- Der Link-Mix
Wenn eingehende Links fast ausschließlich aus Blogs, aus Foren oder ausschließlich aus Artikelverzeichnissen stammen, erkennt Google dies als unnatürlichen Linkaufbau. Google achtet auf einen Link-Mix, der einem organischen Linkwachstum nachempfunden sein sollte. Dazu ist die Streuung der Seitentypen eingehender Links wichtig. Links sollten sowohl von themenrelevante Seiten, Blogs, Artikelverzeichnisse und Pressedienste und Social Sites kommen, aber auch kreatives LinkBuilding beispielsweise über Kampagnen in sozialen Netzwerken kann hier enorm weiterhelfen.
- Linktext
Kurz und bündig: Keywords, Domain- und Linkpfadbestandteile als Linktext wirken sich gut aus. Google mag Links mit relevantem Linktext besonders.
- Hohe PageRanks
Entgegen der Meinung, dass ausschließlich Links mit einem hohen Google-Pagerank für Google verwenden sollten, ist das Gegenteil der Fall: Eine „normale“ Website hat eine große Mischung und vor allem zu Beginn eher Links mit niedrigem Pagerank. Wir sind wieder beim Thema „organischer Linkaufbau“…
- Seitenverteilung
Eingehende Links sollten auf unterschiedliche Zielseiten gestreut werden. Organische Seiten haben selten ausschließlich eine hoch gewertete Startseite, sondern ebenfalls auch gute Unterseiten. Wenn also ausschließlich die eigene Startseite forciert und eventuell auch irgendwann mit einem hohen PR belohnt wird: Vorsicht! Langfristig ist diese Strategie gefährlich und vor allem auch recht nutzlos.
- Position von externen Links
Bannerlinks, Links aus Linktausch oder auch sonst gekaufte Links sind oft in der rechten Spalte bzw. in der Fußzeile zu finden. Dies weiß auch Google. Auch die Nähe von externen Links zueinander ist ein Indiz auf Linkkauf. Und wie bei den vorherigen Punkten gilt auch hier: Google mag organische Links! Gekaufte Links gehören nicht dazu, und so wundert es nicht, wenn Links aus dem Text heraus sich effektiver auswirken. Und das nicht zuletzt daher, dass es sich hierbei fast immer um themenrelevante Links handelt.
- Sprache
Viele Link- und Artikelverzeichnisse sind englisch, und verführen aufgrund der Möglichkeit schnell viele Backlinks zu generieren dazu, sich einzutragen. Aber: Wenn eine deutschsprachige Website die Mehrzahl der Links von fremdsprachigen Sites erhält, ist der Ärger vorprogrammiert. Suchen Sie sich also Links von Seiten in der jeweiligen Sprache – dies entspricht einem natürlichen Linkwachstum.
- Vorsicht bei virtuellen GiveAways
Templates, Module oder ähnliches als Download anzubieten und mit einem Backlink zu versehen ist eine gute Idee! So vervielfältigt der Link sich quasi ohne weiteres Zutun automatisch. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber auch hier: Sie können Ihre Linkpartner nicht kontrollieren, wenn nun also ausgerechnet Links von nicht erwünschten Seiten entstehen – dann sind Sie schnell in schlechter Gesellschaft, und „bad neighbourhood“ kann Ihnen leider Ihre sonstigen SEO-Maßnahmen zu Nichte machen... Also doch lieber ohne Backlink? Nicht unbedingt, aber …
Dies sind nur einige Punkte die beim Linkaufbau zu beachten sind und ist noch lange nicht vollständig. Aber es geht einfach um mehr als einfach nur mehr.